Nicht unsere Eigenheiten machen unsere Individualität aus. Unteilbar sind wir nicht in dem, was uns unterscheidet. Heil und Ganz sind wir dort, wo wir die Abgrenzung durch Erfahrung und Prägung, Charakter und Ich-Gefühl im engeren Sinne nicht mehr brauchen.
Pfingsten und der Geist des Heils.
Wenn uralte Kräfte durch dich atmen und das Unsichtbare plötzlich eine Sprache findet. In jenem geheimen Pfingstmoment, der leise zwischen den Herzen geschieht, erkennen wir einander wieder.
Prinzip Hoffnung.
Und vielleicht liegt darin bereits ein Schlüssel zum Verständnis von Hoffnung. Denn Hoffnung tritt nicht unbedingt mit Gewissheiten auf. Trotzdem erleben wir sie als beharrlich.
Erinnerung und Rückbindung. Das Vergessen als Teil des Weges.
Die Quelle ist nicht abhängig von unserer gegenwärtigen Klarheit. Sie ist nicht das Ergebnis unserer Leistung und Bemühung. Sie ist der Ursprung.
Wenn Weisheit beginnt, Form anzunehmen.
Der Weg der Weisheit führt uns nicht aus dem alltäglichen Leben heraus, sondern tiefer in eine verantwortete Teilnahme an ihm hinein. Hinter dieser Ermächtigung liegt ein Raum, in der unser Handeln keine Reaktion darstellt, sondern eine Antwort.
Die Läuterung durch Erfahrung.
Inkonsistenz ist nicht die Wahrheit über uns, sondern markiert jene Stelle, an der Wahrheit noch nach einer Form sucht.
Die Natur der Weisheit.
Weisheit ist nicht abhängig von der Intensität unseres Suchens, sondern von unserer Aufrichtigkeit im Sein.
Die Pfade des Gerechten.
Der Weg der Weisheit führt nicht in die direkte Bestätigung. Er lehrt uns, auch ohne äußere Bestätigung in Übereinstimmung zu bleiben.
In Übereinstimmung mit dem Geschauten.
Statt Weisheit in neuen spirituellen Lehren und Erkenntnissen zu suchen, gestatten wir uns endlich, in Übereinstimmung mit dem Geschauten zu leben.
Auf der Schwelle zur Weisheit.
Die Schwierigkeit liegt darin, der inneren Stimme im Schwellen Moment mehr Gewicht zu geben als den gewohnten Mustern.