Nicht unsere Eigenheiten machen unsere Individualität aus. Unteilbar sind wir nicht in dem, was uns unterscheidet. Heil und Ganz sind wir dort, wo wir die Abgrenzung durch Erfahrung und Prägung, Charakter und Ich-Gefühl im engeren Sinne nicht mehr brauchen.
Die Schwellenzeit ist vorüber.
Du träumst von einer Zukunft und verhinderst durch den Sog der Vergangenheit die Gegenwart. Und dann betrittst du ein Feld, das Regeln folgt, die du bisher höchstens intuitiv erfassen kannst.
Die Würde des Maßes.
Was als Ermutigung zur Selbstwirksamkeit beginnt, kann leicht in den Anspruch kippen, alles kontrollieren und erreichen zu müssen. Verliert das Ich das Gespür für das Maß, verliert es zugleich das Gespür für das Gefüge, in dem es selbst steht.
Vom Übergang zum Neuanfang.
Hörst auch du den vollen Klang deiner Seelenmelodie, die erst durch die Annahme des Moll in volle Resonanz mit dem Kern deines Wesens tritt?
Würdigung der Schwelle.
Jede gewonnene Information ist nicht die Wahrheit, aber ein Mittel, uns dieser wortlosen Sphäre anzunähern. Denn dort wo die ersehnte Antwort liegt, braucht es weder Wort noch Tat, um aufrichtig verbunden zu sein.
Dein Platz ist kein Ort.
Ob wir mit den Zwischenergebnissen einverstanden sind oder nicht. Wir nehmen unseren Platz ein, in einem Kreislauf, in dem wir wirken.
Die stille Ordnung.
Im Anderen begegnen wir uns selbst. Damit wird jede Interaktion samt ihrem Ergebnis zum Spiegel der jeweiligen inneren Ordnung.
Früchte des Glücks.
In dem wir Raum für unsere kreative Essenz schaffen, öffnen wir uns für einen harmonischen, organischen Strom, der uns und unsere Welt trägt, nährt und bereichert.
Intime Symbiose.
Wenn Gegenwärtigkeit und Klarheit sich begegnen, entsteht jene intime Symbiose, die uns stetig reift und unser Sein in die Welt verwebt.
Ein kleiner Neubeginn.
Wie erreichen wir, was jenseits der Wandlung liegt? Ein kleiner Schritt wird zu einer kraftvollen inneren Hinwendung, wenn er mit Achtsamkeit und im eigenen Rhythmus gegangen wird.