Botschaft des Übergangs.

Botschaft des Übergangs.

Modul 2 neigt sich dem Ende zu. Viele Gefühle wurden gelebt, viele Gedanken wurden beobachtet. Es wird Zeit für ein kurzes Resümee. Und doch war dies erst der Anfang. Das erste Modul befasste sich mit dem Schleier der Fremdwerte. In Modul 2 holten wir uns die Erlaubnis zur Wahrheit.

Tag 14. Die Integration.

Impuls: Was habe ich über meine wahre Stimme gelernt?
Aufgabe: Lies alle Notizen der letzten Einheiten noch einmal durch. Resümiere kurz und knapp den bisherigen Prozess. Formuliere einen neuen inneren Leitsatz.

Ergänzende Reflexion im Anschluss.

  1. Was will durch mich gesprochen werden, auch wenn ich mich noch nicht „fertig“ fühle? Was ist meine Botschaft, nicht perfekt, aber wahr?

Mein Ergebnis.

Ich bin ganz erstaunt, wie viel in diesen 13 Einheiten zusammengekommen ist. Es fühlt sich an, als wären es schon etliche Wochen. Ich erkenne an meinem inneren Widerstand, dass ich mit starren Formulierungen wie  „persönliche Säureminen“, Super GAU und Seelenmühle Tore sperre. Ich wäre lieber unvoreingenommen und würde neben dem Fokus auf die beschwerlichen Aspekte auch die freud- und friedvollen Anteile zur Vervollständigung des Bildes zulassen. Denn so werde ich meiner bisherigen Erfahrung nur einseitig gerecht. Alles was ist, darf sein. Ich darf mir erlauben, meine Freiheit auch auf meine Ansichten und Erfahrungen auszudehnen.

Die Freiheit liegt nicht in der Verweigerung des Unerwünschten, sondern in der Offenheit für alles, was sich präsentiert.

Symbolisch ergänzt:

  1. Es ist an der Zeit für das Neue. Wir sind in einem schmerzlichen Übergang und dürfen anerkennen, dass dieser Wandel bereits vollzogen wird. Nur die Kurzsichtigkeit gibt ihm den Anstrich der Verschlimmerung. Wir gebären uns neu. Im Kollektiv. Im Sein. Im Selbst. Nur können wir das, was wir sehen, noch nicht stimmig beurteilen. Dies sind die Worte, die durch mich gesprochen werden. Ich bin eine Art Botschafterin des Neuen. Die Mutmacherin in der Bedrängnis des Übergangs. Der Funken Hoffnung, der uns einen Tag weiter kommen lässt.

Botschaft des Übergangs.

Ergänzende Symbolik. Karo Bube als Botschafter des Inneren.

Der Karo Bube steht in der Symbolsprache für Neugier, Mitteilungsbedürfnis, frische Ideen und oft auch für einen jungen inneren Botschafter, der zwischen den Welten vermittelt. Als Karo-Figur gehört er zur Welt des Wertes, des Materiellen, aber auch des Austauschs.

Der Karo Bube erinnert uns daran, dass unsere Wahrheit nicht schweigen will – sie will geteilt werden. Vielleicht ist sie noch jung, zart, ungewohnt. Doch sie drängt nach draußen. Er steht für den Teil in uns, der den Mut hat, sich zu zeigen, auch wenn die Stimme noch neu klingt. Er bringt Botschaften, wo vorher nur Schweigen war. Er spricht vom Wert unserer Worte. Nicht in Zahlen, sondern in Resonanz.

Und: Der Karo Bube ist ein Lernender. Er sagt uns: Du musst nicht alles wissen, bevor du beginnst. Dein inneres Wissen entfaltet sich im Sprechen, im Teilen, im Tun.

Botschaft des Übergangs.

Es ist an der Zeit. Wir stehen mitten in einem schmerzhaften Gebärakt, doch wir sterben nicht. Wir werden neu. Die Entscheidung liegt bei uns: Wollen wir wieder ein Kompromiss sein oder ganz Selbst?