Vom Übergang zum Neuanfang.

Vom Übergang zum Neuanfang.

Das Licht kommt jetzt auch des Nachts über mich.
Wie viel wird mir und uns doch gerade zu Teil!
Demütig wohne ich dem Prozess bei.

Die kleine Zaghafte Stimme in mir fragt, ob wir uns wirklich erlauben dürfen, von uns selbst zu sprechen und dabei diese großen Worte zu verwenden.

Gelassen höre ich sie und ihre Botschaft. Ich zwinge sie nicht länger, schamvoll für die Zweifel zu sein. Denn endlich ist auch sie ein willkommener Teil des Chores, der durch mein Wirken erklingt.

Die Vollkommenheit zeigt sich im Werden, nicht im Sein.
Wenn gleich das Umgekehrte ebenfalls der Wahrheit angehört.
So zeigt sich mir die Dualität in ihrer Schönheit.
Nicht im Gegenteil, also der Umkehrung des Gewünschten in das Ungewollte, sondern im Zusammenfügen dessen, was ohne seine Ergänzung eben nur der halben Wahrheit dient.

Eins und Null. Anfang und Ursprung. Heute lege ich sie verbindend zusammen und bete, wie es uns gegeben ist.