Ein Thema, das spätestens bei der zweiten Reflexionsfrage aus der ergänzenden Symbolik eine gewisse Blockade in mir berührt hat. In dieser Einheit lernen wir, Geld als natürliches Ergebnis unserer Schöpferkraft zu erkennen. Damit verstehen wir auch, wieso der Energiefluss bisher diese bestimmte Form für uns hatte. Wir erkennen jetzt, dass wenn unsere Lebendigkeit und Kreativität frei fließen darf, sich das im ungebremsten Fluss von Geben und Empfangen spiegeln wird.
Einheit 39. Der neue Umgang mit Geld.
Impuls: Wie sehe ich Geld als Ausdruck meiner Energie?
Aufgabe: Schreibe auf, wie sich Geld anfühlt, wenn es im Einklang mit dir fließt. Stimmig mit deiner Energie, deinem Tempo und deiner Wahrheit.
Geld, im Einklang mit mir, ist nichts aufgeregtes. Es ist ein sanfter Fluss, der meine Wurzeln nährt. Er trägt verlässlich. Geld als Ausdruck meiner Energie. Bisher ist es tendenziell als eine Art Fallback-Option gekommen. Nicht direkt aus dem Kern. Wenn es im Einklang mit mir fließen darf, dann ist es nichts, worüber ich mir Gedanken machen muss. Es ist dann verlässlich da, während ich meiner Natur folge. Geld ist dann das Ergebnis. Wie das Ausatmen dem Einatmen folgt, so folgt Geld dann meiner natürlichen Schöpferkraft. Es wird dann zum Ausdruck der universellen Gestaltungsmacht und Kreativität und verliert den Charakter des notwendigen Übels für das irdische Überleben.
Geld wird dann zum lebendigen Ausdruck. Es spiegelt den ungehemmten Fluss geistiger Energien.

Ergänzende Symbolik. Orangen.
Orangen tragen in vielen spirituellen Lehren eine gemeinsame Essenz. Als Frucht des Licht zieht sie Freude, Leichtigkeit und gute Begegnungen an. Sie reinigt und schützt den Raum, segnet das Zuhause und bringt Harmonie in Beziehungen. Ihre Blüten verkörpern Reinheit, Neubeginn und das friedvolle Erblühen des Miteinanders.
In der Chakra-Lehre ist Orange dem Sakralchakra zugeordnet. Das Sakralchakra, Svadhisthana, ist das Zentrum des inneren Flusses, der Lebensfreude und der schöpferischen Hingabe. Es ist der Raum, in dem wir fühlen, empfangen und uns dem natürlichen Rhythmus unseres Seins anvertrauen. Hier entsteht die feine, stille Bewegung der Schöpferkraft. Als Energie, die fließt, verbindet und alles berührt.
Das Sakralchakra nährt unsere Fähigkeit, im Einklang mit uns selbst und anderen zu leben, Freude zu empfinden, Lust zuzulassen und kreative Impulse organisch zu entfalten. Es löst Schwere und Stagnation, klärt innere Räume und erlaubt, dass Fülle, Inspiration und Lebenskraft leicht und selbstverständlich durch uns hindurchströmen. In diesem Zentrum wird Geld, Kreativität oder jede andere Form von Energie nicht erzwungen, sondern als sanfter, verlässlicher Fluss erlebt, der aus unserem Kern hervorgeht und harmonisch in die Welt hinauswirkt. Das Sakralchakra ist der stille Puls, aus dem alles Lebendige erwächst, ein Ort der Empfänglichkeit, der Freude und der fließenden Verbindung mit dem Strom des Lebens.Auch die traditionellen Heilsysteme verbinden Orange mit Bewegung und Leichtigkeit. In der TCM belebt sie das Qi, löst innere Schwere und öffnet das Herz-Qi für Freude und Entspannung. Die Schale der Orange wird genutzt, um Altes zu transformieren und neue Wege freizumachen. Ayurveda beschreibt ihr Aroma als sattvisch, klar und erhebend. Es kühlt sanft, entlastet und stärkt zugleich das innere Feuer in ausgewogener Form. Orangen stehen dort für tägliche Reinigung, körperlich wie symbolisch. Und für ein Loslassen ohne Schwere.
Geld, das mit uns im Einklang fließt, spiegelt diese Qualitäten wider. Dieser sanfte, organische Strom, der aus unserem inneren Kern hervorgeht nährt unsere natürliche Lebensfreude. Geld fließt am besten, wenn es nicht erzwungen wird, sondern aus dem Rhythmus unserer Empfänglichkeit, unserer Kreativität und unseres authentischen So-Seins entsteht. So wird Geld nicht Mittel zum Überlebensmechanismus, sondern zum lebendigen Ausdruck unserer inneren Schöpferkraft, Freude und Inspiration.
In welchen Bereichen meines Umgangs mit Geld lasse ich den natürlichen Fluss noch nicht zu?
Der „Geben“-Teil im Umgang mit Geld ist schon recht flüssig. Mit bestimmter Intention verknüpft und achtsam initiiert. Das Erhalten hingegen war jetzt doch eher weniger natürlich. Es wurde aus dem Kopf gesteuert, nicht aus dem Kern. Hier öffne ich mich jetzt für die natürliche Bewegung aus der Essenz.
Wie kann ich Geld als sanften, organischen Ausdruck meiner Lebensfreude und Kreativität erfahren, statt als Pflicht oder Notwendigkeit?
Tja, wie nur? Vielleicht in dem ich mir bewusst mache, dass auch hier meine innere Haltung der maßgebliche Faktor ist. Ich bekomme Raum für kreativen Ausdruck, wenn ich mich nicht durch Gedanken des „Geld verdienen müssen!“ nicht beende. Beenge ich meine Kreative Schaffenskraft nicht, kann der natürliche Fluss seinen Weg in mein Leben finden. Ergo bin ich aufgerufen, Raum für Kreativität zu schaffen und diesen vor besagter Enge zu schützen.
Welche Rituale oder inneren Einstellungen könnten mir helfen, alte Blockaden aufzulösen und Geld harmonisch durch mein Leben fließen zu lassen?
Ich werde heute noch eine Orange essen. 🙂
Wenn wir Geld aus dem Kern unserer Essenz heraus in den. Fluss kommen lassen, verwandelt es sich von einem notwendigen Übel in einen lebendigen Ausdruck unserer inneren Schöpferkraft. Es trägt uns, nährt unsere Freude und Inspiration und wird zum Spiegel unseres natürlichen Flusses von Geben und Empfangen. Indem wir alte Blockaden lösen und Raum für unsere kreative Essenz schaffen, öffnen wir uns für einen harmonischen, organischen Strom, der uns und unsere Welt bereichert.

